Man muss einfach nur 2 Fotos machen, eines für das linke Auge und eines für
das Rechte Auge. Genau parallel nebeneinander mit 6,5 cm bis 7,5 cm Abstand
(Stereobasis).
(Man braucht NICHT je Bild einen Punkt anvisieren, einfach nur die
Cam von links nach rechts verschieben!)
Die Stereobasis kann größer werden je weiter das nächste Objekt
entfernt ist. Weit entfernte Objekte erscheinen so 3Dimensionaler.Mit einem
Programm wie "Cranag
3D" oder "StereoPhoto
Maker" kann man die beiden Bilder zusammensetzen und unter diversen
3D-Techniken anschauen.
Von rot-grün bis shutter-brille ist alles dabei.
%20(Small).JPG)
Aber auch ein Malprogramm, das die Farbkanäle Rot-Grün-Blau trennen kann,
kann helfen:
- das linke Bild in Graustufen umrechnen und in den
roten Kanal kopieren.
- das rechte Bild in
Graustufen umrechnen und in den
grünen Kanal kopieren.
- den
blauen Kanal schwärzen.
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Schon kann das Bild mit einer Rot-Grün Brille in s/w betrachtet werden. (Abobe,
Corel etc. pp.)

klassisches Rot-Grün Bild
Wenn man also ne Kamera und einen
Stereoschieber hat, sowie sich die Software
besorgt hat, muss man nur wissen was gute Motive sind, was sich nicht lohnt.
Für welche Entfernung man welchen Kameraabstand braucht = Stereobasis.
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Ausgehend von dem Grenzwert für die Deviation
(Bildbreite/30) kann die Stereobasis leicht berechnet werden (siehe
Gleichung (3) aus
Anmerkungen zur Stereofotografie mit verkleinerter oder vergrößerter
Basis). Für die Bereiche der Normal- und Fernaufnahmen gilt
die Merkregel I
Stereo-Basis < Nahpunktweite geteilt durch
Brennweite
(alle Größen in Millimeter angeben), wobei die
Nahpunktweite die Entfernung zum nächsten auf dem Bild sichtbaren
Gegenstand ist.
Bei Makroaufnahmen, gilt dagegen die
Merkregel II (Gleichung (6) im oben genannten Artikel):
Stereo-Basis < Abstand Objektiv-Objekt geteilt durch
20
Wichtig ist hier, den Abstand nur bis zum Objektiv
(Hauptebene, in der Praxis ist das die Ebene des Blendenringes) und
nicht bis zur Filmebene zu messen. Einzelheiten zur Ableitung dieser
beiden Merkregeln finden sich im Artikel:
Anmerkungen zur Stereofotografie mit variabler Basis.
Der obere Grenzwert "Abstand/20", der nicht
überschritten werden sollte, ist also deutlich größer als der im
obigen Beispiel errechnete Wert "Abstand/50". In der Praxis empfiehlt
es sich deshalb immer, mehrerer Aufnahmen mit verschiedenen
Basiswerten herzustellen und das für den jeweiligen Verwendungszweck
Passende auszusuchen. (Tipp unter Freunden: Eher an "Abstand/20"
orientieren als an "Abstand/50".) |
Wenn man unter vollem Zoom etwas in ein paar Kilometern Entfernung
fotografiert reichen 6,5cm bei weitem nicht.
Hier findet man einige nette Beispiele mit mehreren Metern Stereobasis.
Probieren geht über studieren ;-) Alles habe ich noch nicht studiert,
aber viel probiert.
Zur Zeit muss ich da noch auf andere
Homepages
verweisen (gute weiterführende Links). Fragen bitte an
KLICK
Jedenfalls ist es allein
mit Fotografieren nicht getan. Wegen dem Tiefeneindruck und
meinem wackligen Stativ schiebe ich das linke und das rechte Bild meist etwas hin und her bis es
richtig übereinander liegt und gut aussieht. Schaut euch in meiner
3D Galerie um. Links:
www.backstyle.de,
www.3d-mania.de,
www.stereophotography.com |